Hallo Freunde,
noch immer bin ich völlig ergriffen und bewegt. So wurde mir gestern eine grosse Freude zuteil. Einer der bewegensten Momente in meinem Leben und im Dart war gestern.
Unter Tränen der Rührung überreichte mir Landesspielleiter Albert Schmidt die bronzene Nadel für den 1ten 180er wärend eines Liegaspieles.
Minutenlager Aplaus, standing Ovations, selbst hartgesotten Spieler wie Thomas F. konnten sich der Freudentränen nicht erwehren.
Alle die diesen Moment mitterleben durften wussten: hier passiert gerade etwas ganz grosses, hier wird Dartgeschichte geschrieben.
Mir ist als ob es gestern gewesen war.
Es war Dienstag der 7. August 2001 und ich ging an den Oche. Mit ruiger Hand warf ich den ersten Dart: S5. Zielsicher legte ich den zweiten Dart nach: T12. Mit der von mir gewohnten Präzision setzte ich den 3ten Dart sicher mittig in die grosse S1. Mein Gegner, sichtlich beeindruckt von diesem Score eröffnete mit einer sehr unpräziesen 100. Mir war sofort klar: Den hab ich am Haken.
Ich ging an den Oche und von dem was dann folgte werden sich noch nachflogende Generationen an den langen Winterabenden erzählen. "...und dann hat Wolfgang 180 geworfen....".
Aber der böse Norbert K.hat mir die Nadel nicht gegeben. Verschludert hatte er sie der Nichtsnutz! Er wollte sie für sich behalten, sie nicht aus seinen gierigen kalten Krallen geben. Wie Gollum am Ring so war er der bronzenen Anstecknadel hörig geworden. Doch er verlohr die Anstecknadel. Jahrelang war sie in den dunklen engen Gewölben des "Abbuzze" verschollen. Selbst alte Haudegen wie Norbert S. erinnern sich mit Grausen an die "Ligaspiele in der Gruft".
Zu verworren sind die Wege unter denen die Anstecknadel dann in den Besitz von Albert Schmidt gelangten. Jetzt kann ich sagen: "es gibt eine Gerechtigkeit"
Mein Dank gebührt allen die dazu beigetragen haben, das die bronzene Anstecknadel wieder seinem rechtmässigen Besitzer gehört.
mit bewegtem Gruss
Wolfgang Lehmann
